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Geschenk der Götter: die Olympischen Gefilde

Wenige Ereignisse haben die Stadt so geprägt wie die XX. Olympischen Sommerspiele 1972. Dort, wo im 19. Jahrhundert bayerische Soldaten gedrillt wurden, 1909 der erste Zeppelin landete und 1925 der erste bayerische Flughafen gebaut wurde, kämpften die Athleten der Welt um Gold, Silber und Bronze. Der 22jährige Schwimmer Mark Spitz war der Star dieser Wettkämpfe. Er holte sich sieben Goldmedaillen und war damit erfolgreichster Teilnehmer an Olympischen Spielen überhaupt.
Heute ist der gesamte Olympiapark für die Münchner ein vielgelobter Dreiklang von Sportstätten, Wohnhäusern und Freizeitanlagen. Ein künstlicher Berg und See, eine Freilichtbühne, Spazier- und Radwege geben dem Terrain zusätzIichen Reiz. Zu den Sportveranstaltungen kommen nach wie vor von überall her Athleten und Zuschauer. Das Olympiastadion, das 75.000 Menschen faßt, ist das bestbeleuchtete Stadion der Welt und das meistbespielte in Deutschland. Zwei Jahre nach den Olympischen Spielen wurde hier die deutsche Fußballnationalmannschaft in einem dramatischen Match gegen die Niederlande Weltmeister. Um das Stadion gruppieren sich die Schwimmhalle, das Radstadion, das Eissportstadion und die Olympiahalle, eine Mehrzweckhalle, die für Sechstage-Rennen ebenso geeignet ist wie für Auftritte von Opernsängern.
Überragt wird das Gelände aber vom 280 Meter hohen Olympiaturm, von dem man an klaren Tagen, insbesondere bei Föhn, das mächtige und prächtige Panorama der Alpen sieht. Zum Greifen nahe der BMW-Vierzylinder und die älteste Kirche Münchens, Heilig Kreuz von Fröttmaning, mit seinen romanischen Fresken.


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