Die grünen Inseln
München hat einen der großten Stadtparks der Weit, den
Englischen Garten. Seine Entstehung geht auf das Jahr der
Französischen Revolution, 1789, zurück. Damals bekam es der
unbeliebte Kurfürst Karl Theodor mit der Angst zu tun. Da
entschloß er sich, die eng zusammenwohnenden Münchner mit
einem großen Park zu versöhnen. Sein Wahrzeichen ist heute
der Chinesische Turm, der schon 1789 errichtet wurde. Er ist das
Herzstück eines beliebten Biergartens.
Neben dem Englischen Garten lockern, wie ein Blick auf den Stadtplan
zeigt, noch andere Grünanlagen das Häusermeer der
Millionenstadt auf: Hofgarten und Herzogpark, Ost- und Westpark (wo
1983 die Internationale Gartenbauausstellung stattfand),
Schloßpark Nymphenburg und der Botanische Garten, der mit seinem
Bestand und den Majolikafiguren von Josef Wackerle zu den
Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört. Im Hirschgarten erfreuen
das Tiergehege, die alten Eichen und der vorzügliche Gerstensaft
im Biergarten die Münchner. Der Allacher Forst ist der letzte
Lohwald der Welt, in der Aubinger Lohe trifft man auf Opferstätten
der Kelten.
Schön radeln und spazieren kann man entlang der Isar. Im
Süden stoßt man dabei auf den Tierpark Hellabrunn. Dieses
Kinderparadies ist der erste Geo-Zoo der Welt und geht auf eine
Anregung von Carl Hagenbeck zurück. Mit rund 5.000 Tieren und 500
Arten hat Hellabrunn den größten Tierbestand eines
europäischen Zoos. 1914 erhielt das Tropenhaus die erste
freitragende Beton-Glas-Kuppel (18 Meter Höhe).
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