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"...und fertig ist der Cyberfilm"

von Tilman Baumgärtel (taz 29.9.95)

"The Net", "Hackers", "Exit Out": Das Kino entdeckt das Internet.

Doch warum heute noch neue Plots erfinden? Einige Vorschläge zur zeitgemäßen Recyberung von Klassikern.

Willkommen auf dem Info-Hypeway! "The Net" ist nur der erste in einer Reihe von Hollywood-Filmen, die sich mit Internet, Virtual Reality, Cyberspace beschäftigen. Nach "Batman Forever" und "Enthüllungen" stehen uns in den nächsten Monaten unter anderem bevor: "Hackers", "Virtuositity", "Exit Out" und "Johnny Memnonic", die Verfilmung einer William-Gibson-Kurzgeschichte. Diese Filme funktionieren nach folgendem Prinzip: Nimm einen sattsam bekannten Plot, klatsche einige "Cyber-Elemente" dran, beschäftige einige Software-Heinis, die fetzige Computer-Special-effects programmieren können, und fertig ist der Internet-Film. Darum braucht man sich gar nicht mehr umständlich irgendwelche neuen Geschichten auszudenken. Warum nicht einfach ein paar alte Filmplots nehmen und "vercybern"? Hier einige Vorschläge:


Quelle: de.talk.chat, from: urs@akk.uni-karlsruhe.de (Urs Janssen)
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Anke Weinberger, 1995-10-10, 1996-01-22