Reisezugwagen-Gattungszeichen

Dies ist u. a. eine Zusammenfassung eines Threads, der vor einiger Zeit in de.alt.eisenbahn lief. Ich habe die Postings sowie meine eigenen Informationen zusammengefaßt. Korrekturen und Ergänzungen werden jederzeit gerne in die Seite aufgenommen - Mail genügt!
Vielen Dank für Korrekturen und Ergänzungen an Alexander Bolz und Tobias Benjamin Koehler.

Inhalt:

Aktuelle Gattungszeichen
Hauptgattungszeichen (aktuell)
Hauptgattungszeichen (aktuell, nur DB AG)
Nebengattungszeichen (aktuell)
Haupt- und Nebengattungszeichen (alt)
Hauptgattungszeichen (bei der DR bis 1993)
Nebengattungszeichen (bei der DR bis 1993)

Historische Gattungszeichen
Gattungszeichen Preußische Staatsbahn
Gattungszeichen Deutsche Reichsbahn
Gattungszeichen Deutsche Bundesbahn bis 1956
Gattungszeichen Deutsche Bundesbahn ab 1957
Gattungszeichen Deutsche Bundesbahn 1975
Bespiele für die Gattungszeichen

Hauptgattungszeichen (aktuell)
ASitzwagen 1. Klasse
BSitzwagen 2. Klasse
BcLiegewagen 2. Klasse
ABSitzwagen 1.+2. Klasse
DGepäckwagen
ADmit "ys": Sitzwagen 1. Klasse mit Gepäckabteil; mit "üm": Sitzwagen 1. Klasse mit Aussichtskanzel
ARDSitzwagen 1. Klasse mit Küche, Speiseraum und Gepäckabteil
ARSitzwagen 1. Klasse mit Küche und Speiseraum, Büffet- oder Barabteil
BRSitzwagen 2. Klasse mit Küche und Speiseraum, Büffet- oder Barabteil
BDSitzwagen 2. Klasse mit Gepäckabteil
DPostGepaeckwagen mit Postabteil
KSchmalspurwagen
KBSchmalspurwagen 2. Klasse
KBDSchmalspurwagen 2. Klasse mit Gepäckabteil
KDSchmalspur-Gepäckwagen
MWagen der Behelfsbauart
MDGepäckwagen der Behelfsbauart
WLSchlafwagen
WRSpeisewagen
WSServicewagen (z. B. ICE-Servicewagen WSmz 803.0)
SRGesellschaftswagen
SalonSalonwagen
DienstDienst-/Meßfahrzeug
KSchmalspurwagen
WGGesellschaftswagen
WGSSalonwagen (ex-DR: "Salon")
PostPostwagen
DDOffener Autotransportwagen
MDDGeschlossener Autotransportwagen


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Hauptgattungszeichen (aktuell, nur DB AG)

DDoppelstockwagen, falls erstes von mehreren Hauptgattungszeichen
DBDoppelstockwagen 2. Klasse
DABDoppelstockwagen 1./2. Klasse

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Nebengattungszeichen (aktuell)
pKlimatisierte Fernverkehrswagen mit Großraum und Mittelgang, z.B. Apmz
vKlimatisierte Fernverkehrswagen mit dem Kennbuchstaben "m" mit weniger als 10 A-, 12 B-, bzw. 5A- (bei AB), 6 B- (bei BD) Abteilen (also mit weniger Abteilen als der UIC-Typ X), z.B. Bvmz, auch auch für gemischte klimatisierte Abteil-/Großraumwagen
oNicht Klimatisierte Fernverkehrswagen mit dem Kennbuchstaben "m" mit weniger als 10 A-, 12 B-, bzw. 5A- (bei AB), 6 B- (bei BD) Abteilen, z.B. Bomz
iWagen für InterRegio (in Verbindung mit dem Kennbuchstaben "m") z.B. Bim
cAbteilwagen mit Sitzplätzen, die in Liegeplätze umgewandelt werden können, z.B. Bcm
nNahverkehrswagen mit einer Länge von mehr als 24,5m, Großraum mit Mittelgang in der 2. Klasse (12 fiktive Abteile), Mittelgang oder Seitengang in der 1. Klasse, zwei Mitteleinstiegen, geeignet für Wendezugbetrieb (36polige Steuerleitung)
yNahverkehrswagen mit einer Länge von mehr als 24,5m, Großraum mit Mittelgang in der 2. Klasse (11 fiktive Abteile), zwei Mitteleinstiegen, geeignet für Wendezugbetrieb (36polige Steuerleitung)
wLeichte vierachsige Reisezugwagen mit 18,7m Länge ü Puffer
xS-Bahn-Wendezugwagen (Bauart "Rhein-Ruhr") mit einer Länge von mindestens 24,5m, Großraum mit Mittelgang in der 1. Klasse, zentraler-elektrischer Energieversorgung aus der Zugsammelschiene, Mitteleinstiegen, Hochleistungsbremse der Bauart KE-GPR-A und ep
mFernverkehrswagen mit einer Länge von mehr als 24,5m; mit 10 A-, 12 B-, 5 A- (bei AB), 6 B- (bei BD) Abteilen (UIC-X-Typ), falls nicht in Verbindung mit p, o, v; Gummiwulstübergängen, elektrischer Heizung und Heizleitung
rIn Verbindung mit "n" und bei Bahnpostwagen: Hochleistungsbremse der Bauart KE-GPR (Rapidbremse)
sSeitengang in Gepäckwagen und Wagen mit Gepäckabteil, Beispiel: "Dms"); in Verbindung mit WL: Schlafwagen mit Einzelabteilen (Bauart "Spezial"); in Verbindung mit y: geschlossener Seitengang in der 1. Klasse
bReisezugwagen; Spezialeinrichtung für Behinderte in Rollstühlen
dWagen mit Einrichtung für Fahrradbeförderung, z. B. Dduu
kReisezugwagen mit Speiseraum - Restaurant - zur Selbstbedienung bzw. Buffet-Abteil, z.B. "ARkimbz"; Wirtschafts- und/oder Küchenabteil, z.B. Bomk; Warenautomaten, z. B. Bnkrz
hReisezugwagen mit elektrischer Einrichtung, die sowohl von Achsgeneratoren als auch aus der Zugsammelschiene mit Energie versorgt werden können. Bei Beförderung mit E- oder V-Lok mit elektrischer Energieversorgung ist die Zugsammelschiene unter Spannung zu setzen. Die Art der Energieversorgung der Heizung bzw. Klimaanlage - Einspannung, Mehrspannung bzw. Dampfheizung - ist maßgebend für den Einsatz der Wagen auf elektrifizierten und nicht elektrifizierten Strecken. Übergangsweise für Nahrverkehrswagen mit Mittelgang der Reichsbahnbauarten, z.B. Bmh, Bghw, BDghws
uReisezugwagen für den Wendezugbetrieb, die mit der 34poligen Steuerleitung (DR) ausgerüstet sind.
zReisezugwagen mit zentraler elektrischer Energieversorgung aus der Hauptheizleitung = Zugsammelschiene
qWagen mit Führerstand für Wendezugbetrieb, die mit 34poliger Steuerleitung (DR) ausgerüstet sind - Steuerwagen - (gilt nur für nicht modernisierte Fahrzeuge bis Baujahr 1991, z.B. DBvq).
fWagen mit Führerstand für Wendezugbetrieb-Steuerwagen (mit 36poliger Steuerleitung und/oder ZWS); in Verbindung mit u: Führerstand für 34polige Steuerleitung und/oder ZWS
buBuffetwagen
gbeim DABgbuzf 760 für die erweiterte Fahrzeugbegrenzung - nicht offiziell erklärt
uubeim Dduu: Gepäckwagen im Eigentum des RB N zur Fahrradbeförderung - nicht offiziell erklärt
Die Kennbuchstaben sind in der Regel in vorstehender Reihenfolge zu verwenden, Ausnahmen bei ARk, BRk (k kommt zuerst) und WLABs (s kommt zuerst).


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Haupt- und Nebengattungszeichen (alt)
CSitzwagen 3. Klasse (3. Klasse bei der DB 1952 abgeschafft)
iWagen mit offenen Übergängen
bWagen mit zusätzlicher Bremsleitung und Steuerleitung für Wendezugbetrieb (z. B. "Bnrzb")
tTurnusverkehr, 27,5 m Länge
üSchnellzugwagen mit Faltenbalgübergängen, geschlossenem Seitengang
lWagen mit End- und Mitteleinstieg sowie Mittelgang bei der DB (ABylb, Bylb, BDylf) - früher ym, inzwischen ausgemustert
eelektrische Heizung, entfällt bei m, n und yg
(e)elektrische Heizleitung (Zugsammelschiene), entfällt bei m, n und yg
gin Verbindung mit y: Gummiwulstübergänge, entfällt bei m und n


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Hauptgattungszeichen (bei der DR bis 1993)
DDoppelstockwagen, z.B. DB
DGDoppelstock-Gliederzug, z.B. DGB
DGZDoppelstock-Gliederzug-Zwischenteil, z.B. DGZB
SEndwagen des Doppelstock-Gliederzuges mit Übergang, z.B. DGBS


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Nebengattungszeichen (bei der DR bis 1993)
adreiachsiger Reisezugwagen, z. B. Bag
aazweiachsiger Reisezugwagen, z. B. Baae
bReisezugwagen mit Spezialeinrichtungen zur Beförderung von Reisenden in Rollstühlen mit entsprechend ausgerüsteten Abteilen und Sanitärräumen, z. B. BDwsb und BDmsb
vvierteiliger, dreizehnachsiger Doppelstockzug, z. B. DBve. Vierachsige Reisezugwagen und Doppelstockgliederzüge (zwölfachsig) erhalten keine Nebenzeichen zur Kennzeichnung der Achsanzahl.
hvier- und mehrachsige Sitzwagen mit Übergängen und Mittelgang (z.B. ABüh, Bghe). Dieses Nebenzeichen wird nur in Verbindung mit den Nebenzeichen m, o oder ü verwendet, nicht aber bei Doppelstock- und Doppelstockgliederzügen.
iDurchgangswagen mit offenem Übergang, z. B. Bai, Daaie
oReisezugwagen 2. Klasse ohne Polster bzw. Hartpolster, z. B. Baio
rSchnellzugwagen mit Übergängen und Speiseraum (Restaurant) zur Selbstbedienung
wleichte vierachsige Durchgangswagen bis zu 32 t Eigenmasse, z. B. Bghwe
trSitzwagen mit Traglastenabteil, z. B. Bagtre. Bei Doppelstockzügen wird dieses Zeichen nicht angewendet.
kReisezugwagen mit Wirtschaftseinrichtungen für die Mitropa zur Versorgung der Reisenden in Selbstbedienung, z. B. Bmk
krReisezugwagen mit Krankenabteil
fBehelfswagen für den Wendezugbetrieb
qSteuerwagen für den Wendezugbetrieb
uLeitungswagen für den Wendezugbetrieb z. B. DBDvue
xzweiteilige Doppelstockeinheit
yKomfortreisezugwagen, z. B. Amy, Bmy


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Gattungszeichen Preußische Staatsbahn

Hauptgattungszeichen
AWagen 1. Klasse
BWagen 2. Klasse
CWagen 3. Klasse
DWagen 4. Klasse
PGepäckwagen
PostPostwagen
SchlafSchlafwagen (vier- oder sechsachsig)

Bei gemischtklassigen Wagen wurden die Hauptgattungszeichen in der oben vorgestellten Reihenfolge kombiniert. Wagen mit mehr als drei Achsen wurden durch Verdoppelung des letzten Großbuchstabens gekennzeichnet.

Nebengattungszeichen
gnur für Güterzüge geeignet
iDurchgang und offene Übergangsbrücken
postmit Postabteil
üDurchgang, Übergangsbrücken und Faltenbälge

Andere Bahnverwaltungen außer Württemberg verwendeten eine ähnliche Bezeichnung, Bayern und Baden besaßen keine 4. Klasse.

Quelle: Wolfgang Diener, "Reisezugwagenmodelle"


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Gattungszeichen Deutsche Reichsbahn

Hauptgattungszeichen
AWagen 1. Klasse
BWagen 2. Klasse
CWagen 3. Klasse
CgBehelfspersonenwagen 3. Klasse der Güterwagenbauart
DWagen 4. Klasse (bis 1928)
D..Doppelstockwagen (ab 1938)
DgBehelfspersonenwagen 4. Klasse der Güterwagenbauart
DienstDienstwagen
..LLokalbahnwagen
M..Behelfswagen, Mannschaftswagen
Masch..Maschinenwagen
PostPostwagen
PwReisezug-Gepäckwagen
PwgGüterzug-Gepäckwagen
S..Sonder-Reisezugwagen
SalonSalonwagen
SdrSonderwagen
WLSchlafwagen 1. und 2. Klasse
WRSpeisewagen
ZGefangenenwagen

Die Punkte bei einigen der oben genannten Hauptgattungszeichen bedeuten, daß das betreffende Zeichen nur mit anderen Hauptgattungszeichen zusammen vorkommt. Weitere Kombinationen sind ebenfalls möglich.

In Zusammenhang mit der Abschaffung der 4. Klasse 1928 wurden die betroffenen Wagen wie folgt umgezeichnet:
Auswurde
BCDBCC
BDBC
CDCC
DC

Um diese Wagen als solche mit ehemaligem 4. Klasse-Abteil zu kennzeichnen, wurden die Nebengattungszeichen d, tr, u oder v hinzugefügt (siehe unten).

Bei Salonwagen wurde oft durch zusätzliche Zeichen auf Einrichtung oder Verwendungszweck hingewiesen:
SalonAsAussichtswagen
SalonBadSalonwagen mit Bad
SalonBerBeraterwagen
SalonBglSalonwagen für die Begleitmannschaft
SalonLSalonschlafwagen
SalonNNachrichtenwagen
SalonPressePressewagen
SalonWRSalonspeisewagen

Die Anzahl der Achsen wurde durch eine arabische Ziffer hinter den Hauptgattungszeichen angegeben, wenn sie nicht 2 war.

Nebengattungszeichen:
dehemalige 4. Klasse-Abteile mit Bretterbänken werden unverändert für die 3. Klasse benutzt
helektrische Heizung
iDurchgang und offene Übergänge
kKüchenabteil (nicht bei WR und WL)
krKrankenabteil
psiehe üp
sbei Pwgs: für schnellfahrende Güterzüge
smSchmalspurwagen
trehemalige 4. Klasse-Abteile werden als Traglastenabteile für die 3. Klasse benutzt
uAbteile wurden in eine andere Wagenklasse als der ursprünglichen vollständig umgebaut
üDurchgang, Übergangsbrücken und Faltenbälge; ab 1939: Schnellzugwagen mit Durchgang, Übergangsbrücken und Faltenbälgen
üpab 1939: Personen- und Eilzugwagen mit Durchgang, Übergangsbrücken und Faltenbälgen (die Bauarten vor 1939 hatten alle offene Übergänge)
vehemalige 4. Klasse-Traglastenabteile wurden behelfsmäßig mit Bretterbänken voll ausgerüstet und werden für die 3. Klasse benutzt
zfür Zahnradbahnen geeignet (mit Bremszahnrad)

Quelle: Wolfgang Diener, "Reisezugwagenmodelle"


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Gattungszeichen Deutsche Bundesbahn bis 1956

im wesentlichen wurden die Gattungszeichen beibehalten, es gab aber Änderungen bzw. Ergänzungen

Hauptgattungszeichen:
AWagen 1. Klasse
BWagen 2. Klasse
CWagen 3. Klasse
D..Doppelstockwagen
DienstDienstwagen
K..Schmalspurwagen
L..Lokalbahnwagen
..LLiegewagen
M..Behelfswagen, Mannschaftswagen
Masch..Maschinenwagen
PostPostwagen
PwReisezug-Gepäckwagen
PwgGüterzug-Gepäckwagen
..RWagen mit Speiseabteil
S..Sonder-Reisezugwagen
SalonSalonwagen
SdrSonderwagen
WLSchlafwagen 1. und 2. Klasse
WRSpeisewagen
WGGesellschaftswagen
ZGefangenenwagen

Die Punkte bei einigen der oben genannten Hauptgattungszeichen bedeuten, daß das betreffende Zeichen nur mit anderen Hauptgattungszeichen zusammen vorkommt. Weitere Kombinationen sind ebenfalls möglich.

In Zusammenhang mit der Abschaffung der 3. Klasse 1956 wurden die betroffenen Wagen wie folgt umgezeichnet:
Auswurde
AA
ABA
ABCAB
BA
BCAB
CB
CLBc

Die Anzahl der Achsen wurde durch eine arabische Ziffer hinter den Hauptgattungszeichen angegeben, wenn sie nicht 2 war.

Nebengattungszeichen:
dehemalige 4. Klasse-Abteile mit Bretterbänken werden unverändert für die 3. Klasse benutzt
helektrische Heizung
iDurchgang und offene Übergänge
kKüchenabteil (nicht bei WR und WL)
krKrankenabteil
psiehe üp
sbei Pwgs: für schnellfahrende Güterzüge
smSchmalspurwagen
trehemalige 4. Klasse-Abteile werden als Traglastenabteile für die 3. Klasse benutzt
uAbteile wurden in eine andere Wagenklasse als der ursprünglichen vollständig umgebaut
üSchnellzugwagen mit Durchgang, Übergangsbrücken und Faltenbälgen
üpPersonen- und Eilzugwagen mit Durchgang, Übergangsbrücken und Faltenbälgen
vehemalige 4. Klasse-Traglastenabteile wurden behelfsmäßig mit Bretterbänken voll ausgerüstet und werden für die 3. Klasse benutzt
zfür Zahnradbahnen geeignet (mit Bremszahnrad)

Quelle: Wolfgang Diener, "Reisezugwagenmodelle"



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Gattungszeichen Deutsche Bundesbahn ab 1957

Hauptgattungszeichen
AWagen 1. Klasse
BWagen 2. Klasse
BcWagen 2. Klasse mit Liegeeinrichtung
MBBehelfswagen 2. Klasse
D..Doppelstockwagen
DienstDienstwagen
K..Schmalspurwagen
L..Lokalbahnwagen
PostPostwagen
PwReisezug-Gepäckwagen
PwgGüterzug-Gepäckwagen
MPwReisezug-Gepäckwagen aus Behelfswagen
..RWagen mit Speiseabteil
SalonSalonwagen
WL..Schlafwagen
WRSpeisewagen
WGGesellschaftswagen
ZZellenwagen

Die Punkte bei einigen der oben genannten Hauptgattungszeichen bedeuten, daß das betreffende Zeichen nur mit anderen Hauptgattungszeichen zusammen vorkommt. Weitere Kombinationen sind ebenfalls möglich.

Die Anzahl der Achsen wurde durch eine arabische Ziffer hinter den Hauptgattungszeichen angegeben, wenn sie nicht 2 war.

Nebengattungszeichen:
ü Schnellzugwagen mit geschlossenen Übergangsbrücken und geschlossenem Seitengang in den Sitzwagen
y Eil- oder Personenzugwagen mit geschlossenen Übergängen und Mittelgang oder offenem Seitengang
i Eil- oder Personenzugwagen mit offenen Übergängen mit Mittelgang oder offenem Seitengang
m Wagen mit einer Länge von mehr als 24 m, Polsterung in der 2. Klasse und elektrische Heizung bzw. Heizleitung
g in Verbindung mit ü oder y: Gummiwülste an Stelle der Faltenbälge
s in Verbindung mit y oder i: geschlossener Seitengang in der 1. Klasse; in Verbindung mit WL: Schlafwagen mit Einzelabteilen
l Leichte, vierachsige Eil- oder Personenzugwagen der Einheitsbauart mit weniger als 30 t Eigengewicht
w Wagen mit Polstersitzen auch in der 2. Klasse, entfällt bei m, yg sowie bei Schienenbussen
d Wagen oder Abteile mit Bretterbänken
tr Wagen mit Traglastenabteil
k Küchenabteil (nicht bei WR und WL)
kr Krankenabteil
e Wagen mit elektrischer Heizung, entfällt bei m
(e) Wagen mit elektrischer Heizleitung
f Wagen mit Führerstand, nicht bei Triebwagenbauarten
b Wagen mit zusätzlicher Bremsleitung und elektrischer Steuerleitung, nicht bei Triebwagenbauarten und bei f

Quelle: Heinz Lehmann, "Wagenmeister", 1957



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Gattungszeichen Deutsche Bundesbahn 1975

Hauptgattungszeichen
AWagen 1. Klasse
BWagen 2. Klasse
BcWagen 2. Klasse mit Liegeeinrichtung
DGepäckwagen
..DGepäckwagen
D..Doppelstockwagen
ADin Verbindung mit -ys: Wagen 1. Klasse mit Gepäckabteil; in verbindung mit -üm: Wagen 1. Klasse mit Aussichtskanzel
K..Schmalspurwagen
PostPostwagen
MDReisezug-Gepäckwagen aus Behelfswagen
..RWagen mit Speiseabteil
SalonSalonwagen
WL..Schlafwagen
WRSpeisewagen
WGGesellschaftswagen
DDoffener Autotransportwagen
MDDgeschlossener Autotransportwagen

Die Punkte bei einigen der oben genannten Hauptgattungszeichen bedeuten, daß das betreffende Zeichen nur mit anderen Hauptgattungszeichen zusammen vorkommt. Weitere Kombinationen sind ebenfalls möglich.

Die Anzahl wurde hinter dem Hauptgattungszeichen angegeben, wenn sie nicht vier war.

Nebengattungszeichen:
p Bauart TEE, Großraum mit Mittelgang und Drehsesseln
v Bauart TEE, verringerte Abteilzahl
w weniger Abteile gegenüber der bisherigen üm-Bauart
c Liegewagen
Bu Büffetwagen
t Turnusverkehr, 27,5 m Länge
ü Schnellzugwagen mit Faltenbalgübergängen und geschlossenem Seitengang in den Sitzwagen
y Eil- oder Personenzugwagen mit Faltenbalgübergängen, Großraum und Mittelgang
i Wagen mit offenen Übergängen
m Wagen mit einer Länge von mehr als 24 m, Gummiwulstübergängen und elektrischer Heizung bzw. Heizleitung; Wagen der Bauarten ym und yg haben außer den Endeinstiegen auch einen Mitteleinstieg
n Nahverkehrswagen mit einer Länge von mehr als 24 m, Gummiwulstübergängen, gescchlossenem Seitengang in der 1. Klasse, Großraum mit Mittelgang in der 2. Klasse, elektrischer Heizung und 2 Mitteleinstiegen
r in Verbindung mit n und bei Bahnpostwagen: Wagen hat Hochleistungsbremse der Bauart KE-GPR
l Luxus
d diffenenziertes Sitzplatzangebot
h Klimaanlage oder sonstige elektrische Einrichtungen, die sowohl von Achsgeneratoren als auch zusätzlich aus der Zugsammelschiene gespeist werden können. Diese Wagen sind auch voll einsatzfähig, wenn mit Dampf geheizt wird.
z Reisezugwagen mit zentraler elektrischer Energieversorgung aus der Zugsammelschiene und ohne Dampfheizung
g in Verbindung mit y: Gummiwülste an Stelle der Faltenbälge, entfällt bei Wagen mit den Nebengattungzeichen m und n
s in Verbindung mit y: geschlossener Seitengang in der 1. Klasse; sonst Schlafwagen mit Einzelabteilen, Wagen mit Gepäckabteil mit Seitengang, Gepäckwagen mit Seitengang
k Küchenabteil (nicht bei WR und WL)
e Wagen mit elektrischer Heizung, entfällt bei Wagen mit den Nebengattungszeichen m, n und yg
(e) Wagen mit elektrischer Heizleitung, entfällt bei Wagen mit den Nebengattungszeichen m, n und yg
f Wagen mit Führerstand, nicht bei Triebwagenbauarten
b Wagen mit zusätzlicher Bremsleitung und elektrischer Steuerleitung, nicht bei Triebwagenbauarten und bei f

Quelle: DB-Fachbuch über Reisezugwagen


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Bespiele für die Gattungszeichen der Reisezugwagen
geläufige Bezeichnung:PreußenDRG

(nach 1928)

DB

(1957)

DB

(1977)

preußischer Abteilwagen 4. Kl.DC3trB3tr-
Langenschwalbacher 2/3. KlBCCLiBCL4iLAB4i-
Donnerbüchse 3. Kl.-CiBi-
Altbau-Eilzugwagen 2/3. Kl.-BC4hiAB4ysweAByse
Neubau-Eilzugwagen 1/2. Kl.--AB4ymgbAbylb
Silberling 2. Kl.--B4nbBnb
Neubau-Schnellzugwagen 2. Kl.--B4ümgBm
Umbau-Dreiachser 2. Kl./Gepäckabteil--BPw3ygebBD3ygb


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